>> Home


Home 


 

Zentrum für Medizinische Ethik e. V.

 

Das Zentrum für Medizinische Ethik wurde 1986 als gemeinnütziger Verein von Professoren der Ruhr-Universität Bochum gegründet.

Seine Aufgaben sind Forschung, Lehre, Publikation und Dokumentation in der angewandten und biomedizinischen Ethik.

Interdisziplinäre und internationale Fragestellungen sowie die Entwicklung konkreter Hilfsmittel für Forschung, Klinik und Praxis bilden einen besonderen Schwerpunkt.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Flyer.

 

Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin

 

In Kooperation mit dem Zentrum für Medizinische Ethik veranstaltet das Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin regelmäßige Vorträge zu medizinethischen Themen. Interessenten sind herzlich eingeladen. Informationen über die Veranstaltungen und weiteren Aktivitäten finden Sie hier.

 

Konferenz EACME 19.-21. September 2013 in Bochum

 
Das Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin, Ruhr-Universität Bochum und die European Association of Centres of Medical Ethics (EACME) veranstalten die EACME Jahrestagung 2013. Die Konferenz findet in Kooperation mit dem Zentrum für Medizinische Ethik e.V. statt und wird von der Ethik-Kommission der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum finanziell unterstützt. Die Konferenz wird dieses Jahr unter dem Thema "Personalised medicine" - medicine for the person? Ethical challenges for medical research and practice" stattfinden.

Genauere Informationen finden Sie unter folgendem Link EACME 2013
 
 

Einladung zur Veranstaltung "Wie weit reichen die Befugnisse der Ärztekammern? Standesrecht und ärztlich assistierte Selbsttötung“

 
Am Dienstag, 22. Januar 2013, findet im Veranstaltungszentrum der Ruhr-Universität Bochum eine Podiumsdiskussion zum Thema: "Wie weit reichen die Befugnisse der Ärztekammern? Standesrecht und ärztlich assistierte Selbsttötung" statt.

Eröffnet wird die Veranstaltung um 17.00 durch Prof. Dr. Stefan Huster, Geschäftsführer des Zentrums für Medizinische Ethik e.V. Prof. Dr. Winfried Kluth (Martin-Luther-Universität-Halle-Wittenberg) führt von 17.10 bis 17.40 mit einem Vortrag in die Thematik der ärztlich assistierten Selbsttötung ein. Im Anschluss an den Vortrag findet eine Podiumsdiskussion statt, die von Prof. Dr. Rissing-van Saan, Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof a.D., geleitet wird. Teilnehmer sind neben dem Vortragenden Bernd Zimmer, Vizepräsident der Ärztekammer Nordrhein, Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Prof. Dr. Dr. Jochen Vollmann, Vorsitzender des Zentrums für Medizinische Ethik e.V., Dr. Matthias Töns, Arzt für Anästhesiologie, Notfall- und Palliativmedizin, und Jennifer Hanning-Reiners, Patientenvertreterin.

Ab 19.00 gibt es die Möglichkeit, die Gespräche bei einem kleinen Imbiss weiter zu führen.

Veranstalter:
Zentrum für Medizinische Ethik e.V.
Universitätsstrasse 150, NABF 04/297
44780 Bochum
Tel: 0234 – 32 – 27 084
E-Mail: med.ethics@rub.de
Homepage:www.zme-bochum.de

In Kooperation mit:
Institut für Sozial- und Gesundheitsrecht
Universitätsstraße 150, NA 6/34
44780 Bochum

Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin
Malakowturm, Markstraße 258a
44799 Bochum


 

25-jähriges Jubiläum des Zentrums für Medizinische Ethik Podiumsdiskussion: Freie Selbstbestimmung am Lebensende? 27. April 2011

 

Seit 25 Jahren packt das Zentrum für Medizinische Ethik (ZME) e.V. an der Ruhr-Universität Bochum "heiße Eisen" an: Ob Sterbehilfe, Patientenverfügung, Gentechnik oder Handlungsmöglichkeiten im Falle einer Pandemie. Das ZME war die erste interdisziplinäre Diskussionsplattform für medizinethische Themen in Deutschland und gab häufig Denkanstöße für die aktuelle Debatte. Fast 200 Publikationen umfasst inzwischen die vom ZME herausgegebene Reihe "Medizinethische Materialien". Am 27. April 2011 begeht das Zentrum sein Jubiläum mit einem Vortrag und anschließender Podiumsdiskussion zum Thema "Freie Selbstbestimmung am Lebensende?" (ab 16.30 Uhr, RUB-Veranstaltungszentrum, Saal 3). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 
Veranstaltung als Videoaufzeichnung

Video des 25-jährigen Jubiläums des Zentrums für Medizinische Ethik am 27.04.2011

Fotos der Veranstaltung
Foto 1
Prof. Dr. Dr. Jochen Vollmann
Foto 2
Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Elmar W. Weiler
Foto 3
Prof. Dr. Ruth Rissing-van Saan
Foto 4
Prof. Dr. Michael Zenz
Foto 5
Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann
Foto 6
Dr. Jan Schildmann, M.A.
Foto 7 Foto 8 Foto 9 Foto 10
 

Bochumer Zentrum für Medizinische Ethik publiziert 15 Aufsätze vom Vater der Bioethik.

 

80 Jahre lang war es still um den Vater der Bioethik - dem evangelischen Pastor Fritz Jahr in Halle an der Saale - der 1927 erstmals den Begriff  der 'Bioethik' formulierte. Schon 2007 widmete sich der Mitbegründer des Zentrums für Medizinische Ethik, Professor Hans-Martin Sass, in einer Publikation in den Medizinethischen Materialien dem bioethischen Imperativ Fritz Jahr´s. Aktuell erschien nun eine Edition von 15 Aufsätzen Fritz Jahrs, welche die bioethische  Diskussion historisch und konzeptionell erweitern soll. Weiterhin ermöglicht die Auseinandersetzung mit den Aufsätzen einen kritischen Blick auf die US-amerikanische Bio- und Medizinethik, welche bisher die wissenschaftliche Diskussion in Deutschland prägen.

Das in den Medizinethischen Materialien erschienene Heft MM 187 "Aufsätze zur Bioethik 1927-1938. Fritz Jahr" bietet eine Übersicht über die von Jahr beschriebenen ethischen Beziehungen des Menschen zu Tier und Pflanze und anderen relevanten bioethischen Beiträgen mit ethischen, umweltethischen und theologischen Schwerpunkten aus heute schwer zugänglichen und wenig bekannten Zeitschriften.

Zugleich wurde in den Medizinethischen Materialien auch eine englische Übersetzung der 15 Jahr Aufsätze als "Selected Essays in Bioethics.1927-1934. Fritz Jahr" veröffentlicht. Die deutsche und die englische Edition enthalten je eine Bibliographie der inzwischen bekannten Schriften von Jahr, eine Aufstellung zur aktuellen Literatur über Fritz Jahr mit Beiträgen aus Argentinien, Brasilien, Chile, Kroatien, Russland, Singapur und Taiwan sowie kurze Nachworte von Professor Sass.   

 

 

Bundesgerichtshof stärkt das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende

 

Der Bundesgerichtshof hat mit seiner Entscheidung vom 25.06.2010 das Patientenrecht auf Selbstbestimmung am Lebensende gestärkt. Das Urteil (Az. 2 StR 454/09) in gedruckter Form finden Sie auf der Internetseite des Bundesgerichtshof unter Entscheidungen.

 

 

Patientenverfügung aktuell

 

Der Deutsche Bundestag hat am 18.Juli 2009 ein neues Gesetz zum Umgang mit Patientenverfügungen beschlossen. Es soll zu einer Rechtssicherheit auf Seiten der Patienten/Patientinnen beitragen.

Aus diesem aktuellen Anlass können Sie hier hier das "Vorsorgepaket Patientenverfügung" (Arbeitsbuch Die persönliche Patientenverfügung + 2 Formulare: Patientenverfügung und Gesundheitsvollmacht sowie Leben und Sterben in Gottes Hand) zum Sonderpreis von 10 Euro bestellen.

Anlässlich des neuen Gesetzes ist in der Reihe der Medizinethischen Materialien eine aktualisierte Neuauflage des Heftes 176 von Prof. Lohmann erschienen. Das Heft Informed Consent und Ersatzmöglichkeiten bei Einwilligungsunfähigkeit in Deutschland - Ein Überblick dískutiert die langjährigen ethisch-rechtlichen Diskussionen und beschreibt die Lage nach der Verabschiedung eines Gesetzes über Patientenverfügung durch den Deutschen Bundestag. Hier können Sie das Heft bestellen.

 

 

Medizinethische Materialien

 
Heft 195: Dietrich von Engelhardt: Darstellung und Deutung der Verzweiflung in Medizin, Literatur und Philosophie um 1800. Februar 2014
 
Heft 194: Imdahl, Horst: Ethische Implikationen von Kommerzialisierung und Ökonomisierung des Krankenhauses. Juni 2013
 
Heft 193: Barbara Zimmer: Prophylaktische Mastektomie bei familiär bedingtem Mammakarzinom - medizinische, ethische und sozialrechtliche Überlegungen. Mai 2012
 
Heft 192: Hartmut Kreß: Ärztlich assistierter Suizid. Das Grundrecht von Patienten auf Selbstbestimmung und die Sicht von Religionen und Kirchen - ein unaufhebbarer Gegensatz?April 2012
 
Heft 191: Monz, Brigitta: Anonyme Lebendorganspenden von Nieren: Ethik und Ökonomisierung. März 2012
 
[mehr...]
 
Aktueller Flyer des Zentrums für Medizinische Ethik e.V.
 
englishdeutsch